Das europäische Projekt ReHydro zielt darauf ab, bestehende Wasserkraftwerke zu modernisieren und zu sanieren, um ihren Beitrag zur europäischen Energiewende zu stärken. Angesichts der Alterung des Wasserkraftparks, der Auswirkungen des Klimawandels und der steigenden Umweltanforderungen entwickelt ReHydro innovative Lösungen, um die Leistung, Flexibilität und Nachhaltigkeit der Anlagen zu verbessern.
Das Projekt basiert auf einem integrierten Ansatz, der die Optimierung von hydraulischen Maschinen, fortschrittliche Betriebsstrategien, Digitalisierung und intelligente Überwachungswerkzeuge kombiniert. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern, die Kraftwerke an einen flexibleren Betrieb anzupassen und die Betriebskosten durch Methoden der vorausschauenden Wartung und der Verlängerung der Lebensdauer der Anlagen zu senken.
Ein zentraler Schwerpunkt von ReHydro ist die Verringerung der Umweltauswirkungen von Wasserkraftwerken. Im Rahmen des Projekts werden Lösungen zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit, zur Begrenzung der Auswirkungen von Hydropeaking und zur Optimierung des Restwassermanagements entwickelt und bewertet, wobei eine zuverlässige Stromerzeugung aufrechterhalten werden soll. Die vorgeschlagenen Technologien und Methoden werden an mehreren Pilotstandorten in Europa getestet und validiert, um ihre Robustheit und Übertragbarkeit zu gewährleisten. Durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten, Industrie und Betreibern liefert ReHydro konkrete und reproduzierbare Werkzeuge, um die Modernisierung des Wasserkraftparks zu begleiten. ReHydro trägt somit dazu bei, die Rolle der Wasserkraft als flexibler, nachhaltiger und unverzichtbarer Pfeiler eines europäischen Energiesystems zu festigen, das stark auf erneuerbaren Energien basiert.
Das Hydro Alps Lab koordiniert das WP1 Demonstration der nachhaltigen Erneuerung von Wasserkraftwerken.








